„Die Bahn schneidet den Landkreis Konstanz von wichtigen Verbindungen ab – das ist eine Zumutung für Pendler, Schüler und unsere Wirtschaft.“

FDP-Landtagskandidat Patrick Konopka kritisiert erneute Ausfälle der Schwarzwaldbahn und ICE-Verbindung.

Ausfälle der Schwarzwaldbahn und ICE-Verbindung

Scharfe Kritik äußert der FDP-Landtagskandidat im Wahlkreis Konstanz und Gemeinderat, Patrick Konopka, an den erneuten Ausfällen auf der Schwarzwaldbahn. Nachdem die wichtige Verbindung bereits vom 12.September bis zum 17. Oktober eingestellt wurde, kündigt die Deutsche Bahn nun eine weitere Sperrung vom 14. November bis 12. Dezember an. Betroffen ist damit auch der Wochenend-ICE Konstanz–Stralsund, die einzige direkte Fernverkehrsverbindung des Landkreises über die Schwarzwaldbahn.

„Zwei so kurz hintereinander folgende und kurzfristig angekündigte Streckensperrungen zu dieser Jahreszeit sind für Pendler und Schüler schlicht unzumutbar“, betont Konopka. „Die Bahn wird ihrer Verantwortung gegenüber der Region erneut nicht gerecht.“

Besonders problematisch sei auch die wirtschaftliche Dimension: „Mitten im Weihnachtsgeschäft wird der Landkreis Konstanz im wahrsten Sinne des Wortes ausgebremst. Für Händler und Unternehmen bedeutet das einen deutlichen Standortnachteil. Dem Einzelhandel und der Gastronomie werden Kunden und damit Umsatz fehlen“, warnt der FDP-Kandidat.

Konkret fällt in dieser Zeit zwischen Konstanz und Singen das dritte Zugprodukt momentan ersatzlos weg – damit bräche der 20-Minuten-Takt zusammen. „Ich sehe die Deutsche Bahn in der Pflicht, einen Ersatz für die ausgefallene Verbindung zur Verfügung zu stellen“, erklärt Konopka und regt als Lösung an, „in diesem Zeitraum einen dritten Seehas zwischen Engen und Konstanz einzutakten.“

Der FDP-Landtagskandidat fordert die Deutsche Bahn auf, die Region nicht länger und in diesem Ausmaß von wesentlichen Verbindungen abzuschneiden und eine tragfähige Lösung für Pendler, Schüler und Wirtschaft zu liefern.