FDP-Landtagskandidat Patrick Konopka besucht Meichle & Mohr
Gemeinsam mit Meichle & Mohr-Seniorchef Dr. Rolf Mohr besuchte der FDP-Landtagskandidat Patrick Konopka das Kieswerk des Unternehmens in Radolfzell. Mohr führte ihn durch das Werk und das angrenzende Abbaugebiet, das mit modernster Technik – darunter einem Schwimmbagger – betrieben wird. Beim Rundgang sprachen beide über die Herausforderungen der Bauwirtschaft, steigende Kosten und den wachsenden Regulierungsdruck.
„In 55 Jahren im Unternehmen habe ich viele Phasen erlebt – aber eine so schwierige wie die aktuelle kenne ich nicht“, betonte Mohr. Die Konjunkturdelle in der Bauwirtschaft sei hartnäckig. „Genehmigungsprozesse dauern zu lange und bremsen notwendige Investitionen. Es wäre hilfreich, wenn Anträge nach sechs Monaten automatisch als genehmigt gelten würden, falls sie bis dahin nicht bearbeitet sind.“
Auch die Energiefrage beschäftigt das Traditionsunternehmen mit 420 Mitarbeitenden aus 18 Nationen: Der Energiebedarf ist hoch, gleichzeitig dürften Photovoltaikanlagen auf dem Baggersee nur auf 15 Prozent der insgesamt 20 Hektar installiert werden. „Das ist unverständlich, wenn man bedenkt, dass wir hier direkt vor Ort nachhaltige Energie erzeugen könnten und dafür keine landwirtschaftlichen Flächen in Anspruch nehmen würden“, so Mohr.
Patrick Konopka lobte die Innovationsbereitschaft und das ökologische Engagement des Unternehmens: „Meichle & Mohr zeigt, dass Wirtschaft und Umweltschutz Hand in Hand gehen können. Mit Aufforstungen, der Schaffung von Lebensräumen für seltene Arten wie z.B. die Gelbbauchunke und dem frühen Einstieg ins Recycling seit 1991 übernimmt das Unternehmen Verantwortung.“
Gleichzeitig machte Konopka deutlich, dass die Politik handeln müsse, um das Bauen wieder bezahlbar zu machen: „Wir Freie Demokraten wollen die Grunderwerbsteuer auf 3,5 Prozent senken und sie erst ab einem Kaufpreis von 500.000 Euro greifen lassen. Viele Menschen können sich sonst kein eigenes Zuhause mehr leisten.“
Einigkeit herrschte zwischen Mohr und Konopka auch bei der Bedeutung regionaler Rohstoffe. „Nur mit heimischem Kies und Gestein bleibt die Bauwirtschaft unabhängig und nachhaltig“, sagte Konopka. „Der Abbau beansprucht gerade einmal 0,2 Prozent der Landesfläche – dafür sichert er Arbeitsplätze, Bauprojekte und Versorgungssicherheit.“
Dr. Mohr ergänzte: „Ohne den Nassabbau in Radolfzell wäre der Landkreis nicht autark. Der Bedarf bleibt hoch – auch wegen Infrastrukturprojekten wie der B33.“
Zum Abschluss fasste Patrick Konopka zusammen: „Wir brauchen weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und eine stärkere Wertschätzung für unsere regionalen Betriebe. Nur so sichern wir Wohlstand, Arbeitsplätze und Zukunftschancen in unserer Region.“